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Jobmotor Solarenergie

Die Europäische Union ist weltweit führend in der Entwicklung erneuerbarer Energien  - der Technologien, die in Europa am schnellsten wachsen. Laut dem von EurObserver erhobenen „State of Renewable Energies in Europe“ hat die Anzahl der Arbeitsplätze in der Photovoltaikindustrie 2010 um 70 % zugenommen – bei einem Umsatz von mehr als 45 Mrd. Euro. Die meisten Arbeitsplätze befinden sich in Deutschland, wo 100.000 Menschen im Solarsektor beschäftigt sind, gefolgt von Frankreich mit 60.000 Arbeitsplätzen und Italien mit 45.000 Arbeitsplätzen.

 

Auch der Wachstumsausblick für die Beschäftigung ist sehr gut. Um wettbewerbsfähig zu bleiben, benötigt die europäische Industrie hochqualifizierte und ausgebildete Arbeitskräfte, die nicht nur in den Produktionsanlagen, sondern auch im Bereich der Forschung und Entwicklung dieser neuen Technologien beschäftigt sind. Neben hochqualifizierten Fachkräften im Solarbereich werden auch neue Dienstleistungsarbeitsplätze geschaffen. Gemäß EPIA sorgen Aufgaben im Großhandel, Einzelhandel sowie Installations- und Wartungsleistungen für 30 neue Arbeitsplätze pro MW installierter Kapazität.

 

Die EU-Klimakommissarin, Connie Hedegaard, hat kürzlich prognostiziert, dass in der EU bis 2020 im Umfeld der erneuerbaren Energien bis zu 3 Mio. neue Arbeitsplätze entstehen könnten.

 

Die von EREC (Europäischer Dachverband für erneuerbare Energien) durchgeführte Studie „RE-thinking 2050“ sagt bis 2050 eine Schaffung von 6,1 Mio. neuen Arbeitsplätzen voraus. Und laut Worldwatch könnten allein in der PV-Solarindustrie bis 2030 weltweit mehr als 6,3 Mio. Arbeitsplätze entstehen (www.worldwatch.org).